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Wir freuen uns, Stefanie Manser als Head Residential Brokerage bei Julius Bär Real Estate AG begrüssen zu dürfen und wünschen ihr einen erfolgreichen Start. Stefanie bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Immobilienbranche mit und war die letzten 12 Jahre bei CBRE Switzerland im Team Investor Leasing als Vermarkterin tätig. In ihrer letzten Funktion hatte sie die Rolle des Co-Head of Investor Leasing inne für die Standorte Zürich und Basel. Stefanie ist Juristin und verfügt über einen Master of Advanced Studies in Real Estate (CUREM) von der Universität Zürich. 

Du bist bereits seit über 20 Jahren in der Immobilienbranche tätig. Wie hat deine Karriere begonnen und welche Stationen haben dich besonders geprägt?

Ich hatte das Privileg bereits als Gymi-Schülerin in einer familiengeführten Immobilienfirma verschiedene Bereiche der Wohnimmobilienbranche kennenzulernen. Besonders geprägt hat mich der ganzheitliche Einblick, den ich während meiner langjährigen Tätigkeit für diese Firma erhalten habe. Ich hatte die einzigartige Möglichkeit die Bereiche Bewirtschaftung, Vermarktung und Bau von der Pike auf kennenzulernen. Zuletzt durfte ich als stellvertretende Verkaufsleiterin eigenständig Grossprojekte von bis zu 200 Wohnungen führen und für deren Vermarktung sowohl Strategien als auch die gesamten Marketingunterlagen mitentwickeln und die Käufer vom Erstkontakt bis zur Schlüsselübergabe begleiten. 

Dank meines über die Jahre erworbenen Wissens in den Bereichen Bau, Entwicklung und Käuferbetreuung, hatte ich die Möglichkeit, meine Käuferschaft von Stockwerkeigentumseinheiten ganzheitlich und umfassend zu beraten, sodass sie ihr neues Zuhause optimal und nach ihren individuellen Wünschen gestalten konnten. 

Was hat dich dazu bewogen, zu Julius Bär Real Estate zu wechseln? 

Der Wechsel zu Julius Bär Real Estate bietet mir die Möglichkeit, meine Leidenschaft für Wohnimmobilien wieder voll in meinen Business-Alltag einzubringen und gleichzeitig eine verantwortungsvolle Führungsrolle zu übernehmen. Die Position als Head Residential Brokerage erlaubt es mir, meine Erfahrung gezielt einzusetzen, um gemeinsam mit einem engagierten und kompetenten Team neue Impulse zu setzen und den Bereich weiterzuentwickeln.

Besonders motivierend finde ich die wertschätzende Unternehmenskultur, die starke strategische Ausrichtung sowie die Chance, anspruchsvolle Wohnimmobilienprojekte von Beginn an mitzugestalten. Julius Bär Real Estate bietet ein Umfeld, in dem Qualität, Kundennähe und Professionalität im Mittelpunkt stehen. Äusserst attraktiv ist zudem natürlich auch der Büro-Standort mitten in der Zürcher Innenstadt.

Was fasziniert dich an deiner neuen Rolle im Vergleich zu deinen bisherigen Positionen?

Der Gedanke, Einzelpersonen, Paare und Familien auf dem Weg in ein neues Zuhause zu begleiten und die passende Immobilie für sie zu finden, erfüllt mich mit grosser Freude. Gleichzeitig möchte ich meine Kundinnen und Kunden sowie Auftraggeber umfassend, zielorientiert und lösungsfokussiert beraten und gemeinsam mit ihnen, die sich stellenden Herausforderungen meistern.

Wo siehst du aktuell die grössten Herausforderungen bei der Vermarktung von privatem Wohneigentum?

Für viele Menschen ist der Traum von einem Eigenheim einer der bedeutendsten ihres Lebens. Besonders im Neubaubereich ist der Weg bis zur Schlüsselübergabe jedoch mit vielen, oft unterschätzten Schritten für die Käuferschaft verbunden. Dazu gehört neben der Wahl der passenden Immobilie vor allem auch die Klärung von deren Finanzierung. In vielen Regionen der Schweiz, insbesondere in städtischen Zentren, sind die Immobilienpreise sehr hoch. Verschärfte Regulierungen haben die Finanzierung zusätzlich anspruchsvoller gemacht.

Welche Trends und Entwicklungen prägen den Markt aus deiner Sicht?

Käuferinnen und Käufer achten heute nicht mehr nur auf die Erfüllung persönlicher Bedürfnisse, sondern verstärkt auch auf andere Faktoren wie zum Beispiel die Energieeffizienz oder eine moderne Haustechnik. 

Gerade bei Bestandsimmobilien, die gegebenenfalls über einen Renovationsstau verfügen, kann dies in der Vermarktung eine zusätzliche Herausforderung darstellen. Es gilt dann einer Käuferschaft neben dem Verkauf im Bestand auch deren Sanierungs- und Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen. 

Zudem hat sich seit der Pandemie das Bedürfnis nach Wohnraum verändert: Grundrisse müssen häufig Platz für Homeoffice-Lösungen bieten. Insbesondere bei Neubauprojekten sollte dies in der Planung früh berücksichtigt werden.

Was ist dein langfristiges Ziel für den Bereich der Vermarktung von Wohnimmobilien und wie möchtest du dein Team auf diesem Weg begleiten? 

Im Bereich Verkauf sollte es unser Ziel sein, bereits früh in die Entwicklung von Projekten eingebunden zu werden. Dank unserer Erfahrung kennen wir die Zielgruppen und können Auftraggeber optimal beraten. 

Zusätzlich zu Vermarkterinnen, die Neubauprojekte entlang des gesamten Prozesses professionell begleiten können, verfügen wir über ausgewiesene Experten für hochpreisige Bestandsimmobilien. Diese verfügen über langjährige Erfahrung in der diskreten Vermarktung und sorgen für eine hochprofessionelle Abwicklung vom Erstkontakt bis zur Eigentumsübertragung. Ich möchte unser Portfolio dahingehend noch weiter ausbauen und unsere ausgewiesene Expertise noch breiter am Markt bekannt machen.  

Welche Werte sind dir dabei in der Zusammenarbeit besonders wichtig?

Ich schätze es ungemein, Teil eines Teams zu sein, das sich gegenseitig gewinnbringend unterstützt, Erfolge miteinander feiert, aber auch einen Misserfolg teilt und sich gegenseitig bei der optimalen Lösungsfindung zur Seite steht. 

Besonders wichtig ist es mir, dass man auf ein gemeinsames Ziel hinarbeitet. Dies erreicht man meines Erachtens am besten, wenn jeder nach seinen individuellen Stärken und Vorlieben eingesetzt wird. Denn wir sind besser in unserem Job, wenn wir die Aufgaben und Herausforderungen, welche sich uns im Business-Alltag stellen, gerne und mit Leidenschaft erfüllen. 

Wie sieht dein perfekter Sonntagmorgen aus?

Das variiert sehr – insbesondere mit zwei kleinen Kindern im Alter von 4 und 6 Jahren. Mal starten wir früh in den Tag und unternehmen etwas oder machen einen Ausflug, mal geniessen wir einen gemütlichen Morgen zuhause.

Mit lieben Freunden gehe ich gerne ausgiebig brunchen und geniesse die Zeit mit anregenden Gesprächen bei einem gemütlichen Beisammensein. 

Die Qualität eines Sonntags liegt für mich darin, keinen festen Zeitplan zu haben und den Tag einfach auf sich zukommen zu lassen. Jede Form des Sonntags hat ihren eigenen Wert – und ich geniesse die Abwechslung.

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